Unsere Geschichte

Von den Anfängen bis heute
    • Unterricht ohne eigenes Schulhaus

      Früher brauchte man keinen studierten Lehrer, um Kinder zu unterrichten. Wer lesen und schreiben konnte und in der Gemeinde einen guten Ruf hatte, konnte Lehrer werden. Pastor und Bürgermeister prüften und beriefen ihn. Da das Lehrergehalt zum Leben meist nicht ausreichte, übten die Lehrer zusätzlich ihren Hauptberuf aus.
      Über viele Jahrhunderte gab es in Wünnenberg kein eigenes Schulgebäude. Der Unterricht fand in gemieteten Räumen bei Bauern, Handwerkern oder Gastwirten statt. Um 1700 wurde beispielsweise bei einem Bürger namens Pankoke unterrichtet. Auf dem Stundenplan standen Religion, Lesen, Schreiben und Rechnen.

    • Das erste eigene Schulgebäude

      Etwa dort, wo heute die Turnhalle zu finden ist, baute die Stadt 1819 am Stadtberg eine zweiklassige Fachwerkschule. Doch die Schülerzahlen stiegen weiter: 1891 entstand deshalb eine vierklassige „neue Schule“, die von Pfarrer Wacker eingeweiht wurde. Rund 200 Kinder besuchten damals die Schule.

    • Wachstum und Veränderungen

      Mit den steigenden Schülerzahlen wurde auch diese Schule bald zu klein. 1957 erhielt sie einen Anbau mit drei weiteren Klassenräumen und Nebenräumen. Trotz schwieriger Bauarbeiten wurde 1958 das Richtfest mit vielen Gästen, Reden und Liedern der Kinder gefeiert.
      1969 wurde die Volksschule in Grund- und Hauptschule aufgeteilt. Die Grundschule startete mit vier Lehrkräften, darunter Herr Thiele als Schulleiter. 1976 folgte ein weite-rer Anbau. Als die Hauptschule 1979 in das neue Schulzentrum umzog, standen der Grundschule wieder zusätzliche Räume und eine Aula zur Verfügung.

    • Unsere Schule heute

      Auch in jüngster Zeit wuchs die Schule weiter. 2023 erfolgte der Spatenstich für ein neues OGS-Gebäude mit drei zusätzlichen Klassenräumen. Zum Schuljahr 2025/2026 wurde es von Bürgermeister Christian Carl, Dechant Daniel Jardzejewski und Schulleiterin Claudia Grote eingeweiht. Heute lernen dort die ersten Klassen, während der Offene Ganztag unter der Leitung von Petra Loer und Claudia Koke zusätzliche Möglichkeiten für Betreuung und gemeinsames Lernen bietet.

    • Eine Schule mit Tradition und Zukunft

      Als katholische Bekenntnisschule hat sich unsere Grundschule im Laufe ihrer Geschichte immer wieder verändert und weiterentwickelt. Neue Herausforderungen, wachsende Schülerzahlen und veränderte Bedürfnisse haben sie geprägt. Doch der Anspruch, unseren Schüler*innen einen guten Ort zum Lernen, Leben und Wachsen zu bieten, ist geblieben.